Poemas
Poemas spielt Glück noch der braune Abgrund herauf. 122 <<
Tag meines Lebens!
gen Abend geht’s!
Schon glüht dein Auge
halbgebrochen,
schon quillt deines Taus
Tränengeträufel,
schon läuft still über weisse Meere
deiner Liebe Purpur,
deine letzte zögernde Seligkeit. 123 <<
3
Heiterkeit, güldene, komm!
du des Todes
heimlichster, süssester Vorgenuss!
— Lief ich zu rasch meines Wegs?
Jetzt erst, wo der Fuss müde ward,
holt dein Blick mich noch ein,
holt dein Glück mich noch ein. 124 <<
Rings nur Welle und Spiel.
Was je schwer war,
sank in blaue Vergessenheit —
müssig steht nun mein Kahn.
Sturm und Fahrt — wie verlernt er das!
Wunsch und Hoffen ertrank,
glatt liegt Seele und Meer. 125 <<
Siebente Einsamkeit!