El arte de ser feliz
El arte de ser feliz 1. Überhaupt zu vergleichen Cardanus, De utilitate ex adversis capienda, I, und Baconi faber fortunae.
Man muß Herr werden über den Eindruck des Anschaulichen und Gegenwärtigen, welches unverhältnismäßig stark ist gegen das bloß Gedachte und Gewußte, nicht durch seine Materie und Gehalt, die oft sehr unbedeutend, sondern durch seine Form, die Anschaulichkeit, Unmittelbarkeit, mittelst der er sich dem Gemüt aufdringt und seine Ruhe stört, oder wohl gar seine Vorsätze wanken macht. — So reizt uns das Angenehme, dem wir auf Überlegung entsagt haben, beim Anblick; — so kränkt uns ein Urteil, dessen Inkompetenz wir kennen, erzürnt uns eine Beleidigung, deren Verächtlichkeit wir einsehn; — so werden zehn Gründe gegen das Vorhandensein einer Gefahr überwogen vom falschen Schein ihrer wirklichen Gegenwart u. s. f.
