El arte de ser feliz
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Aus
Cogitata, § 45 (aber es steht früher irgendwo noch besser) Fatalismus. Zu Nr. 41 unten.
Ja als so unwiderruflich vorher bestimmt, wie die des Romans, welchen man liest.
[
Nachträglich gestrichen:] Das ist jedoch eine ganz transzendentale Betrachtung, deren Wahrheit nicht demonstrabel ist. Hingegen ist folgende rein logische Wahrheit gleichsam die äußere Erscheinung jener.
«Nur was wirklich wird, ist möglich gewesen: und alles Wirkliche ist auch notwendig», Cicero,
De fato, S. 316.
Man sehe Christian Wolff’s
Vernünftige Gedanken von Gott, Welt und Seele, §§ 577-579. — Sonderbar ist es, daß er nur das nach dem Satz vom Grunde des Werdens Notwendige, d. h. aus Ursachen Geschehende, für zufällig erklärt, hingegen das nach den übrigen Gestaltungen des Satzes vom Grunde Notwendige auch dafür anerkennt, z.B. was aus der essentia (Definition) folgt, also die analytischen Urteile, ferner auch die mathematischen Wahrheiten. Als Grund hievon gibt er an, daß nur das Gesetz der Kausalität endlose Reihen gebe, die andern Arten von Gründen aber endliche. Dies ist jedoch bei den Gestaltungen des Satzes vom Grunde im reinen Raum und Zeit gar nicht der Fall, sondern gilt nur vom logischen Erkenntnisgrund: für einen solchen hielt er aber die mathematische Notwendigkeit. — Vergleiche: Abhandlung über den Satz vom Grunde, § 50.
Lebensregel Nr. 401
Gewöhnlich suchen wir das Trübe der Gegenwart aufzuhellen durch Spekulation auf günstige Möglichkeiten und bilden uns hundert chimärische Hoffnungen ein, von denen jede schwanger ist mit einem Disappointement, wenn sie, wie meistens, unerfüllt bleibt: statt dessen sollten wir lieber alle schlimmen Möglichkeiten zum Gegenstand unsrer Spekulation machen, welches teils Vorkehrungen veranlassen würde, ihnen vorzubeugen, teils angenehme Überraschungen, wenn sie nicht eintreten. <Finstre und ängstliche Charaktere werden manche imaginäre, aber weniger wirkliche Leiden antreffen als heitere und sorglose: denn wer alles schwarz sieht und immer das Schlimmste befürchtet, wird sich nicht so oft verrechnet haben, als wer stets den Dingen heitre Farbe und Aussicht leiht.>
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