Poemas
Poemas mich Verschwender aller Weisheit, Zarathustra? 158 <<
Krank heute vor Zärtlichkeit,
ein Tauwind,
sitzt Zarathustra wartend, wartend auf seinen Bergen, —
im eignen Safte
süss geworden und gekocht,
unterhalb seines Gipfels,
unterhalb seines Eises,
müde und selig,
ein Schaffender an seinem siebenten Tag. 159 <<
—Still!
Eine Wahrheit wandelt über mir
einer Wolke gleich,—
mit unsichtbaren Blitzen trifft sie mich.
Auf breiten langsamen Treppen
steigt ihr Glück zu mir:
komm, komm, geliebte Wahrheit! 160 <<
—Still!
Meine Wahrheit ist’s!—
Aus zögernden Augen,
aus samtenen Schaudern
trifft mich ihr Blick,
lieblich, bös, ein Mädchenblick…
Sie erriet meines Glückes Grund,