Poemas
Poemas sie erriet mich —ha! was sinnt sie aus?—
Purpurn lauert ein Drache
im Abgrunde ihres Mädchenblicks. 161 <<
—Still! Meine Wahrheit redet!—
Wehe dir, Zarathustra!
Du siehst aus, wie einer,
der Gold verschluckt hat:
man wird dir noch den Bauch aufschlitzen!… 162 <<
Zu reich bist du,
du Verderber vieler!
Zu viele machst du neidisch,
zu viele machst du arm…
Mir selber wirft dein Licht Schatten —,
es fröstelt mich: geh weg, du Reicher,
geh, Zarathustra, weg aus deiner Sonne!… 163 <<
Du möchtest schenken, wegschenken deinen Überfluss,
aber du selber bist der Überflüssigste!
Sei klug, du Reicher! 164 <<
Verschenke dich selber erst, o Zarathustra!
Zehn Jahre dahin —,
und kein Tropfen erreichte dich?
kein feuchter Wind? kein Tau der Liebe?
Aber wer sollte dich auch lieben,
du Überreicher?