El arte de ser feliz

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Der Unterschied liegt allein in der verschiedenen Größe des Anlasses und ist ein relativer, weil das Maß der δυσκολία und εὐκολία in unendlichen Graden verschieden ist. Je kleiner das Unglück, welches Motiv wird, desto größer muß die δυσκολίὰ sein und desto mehr ist der Fall krankhaft. — Und je größer das Unglück, desto gesünder und mehr εὔκολος ist der Mensch.

Die Übergangs- und Mittelstufen abgerechnet, gibt es also zweierlei Selbstmord, den des Kranken aus δυσκολίὰ und den des Gesunden aus Unglück.

Wegen der großen Verschiedenheit der δυσκολία und εὐκολία gibt es keinen Unfall, der so klein wäre, daß er nicht, bei genugsamer δυσκολία, Motiv zum Selbstmord werden könnte, und keinen, der so groß, daß er es bei jedem Menschen werden müßte.

Aus der Schwere und Realität des Unglücks ist der Grad der Gesundheit des Selbstmörders zu beurteilen. Will man annehmen, daß ein vollkommen gesunder Mensch so εὔκολος sein müsse, daß kein Unglück seinen Lebensmut aufheben kann; dann ist es richtig zu sagen, daß alle Selbstmörder geisteskrank (aber eigentlich körperkrank) seien. Aber wer ist denn vollkommen gesund?


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